Initiativteam

 

Nehmen Sie nicht an,

dass uns die Konzeptionsideen und die Befähigung zur Umsetzung dieser in die Wiege gelegt wurden, eine gute Fee uns das angezaubert hat oder ein Tagesseminar dafür notwendig war. Wir wollten herausfinden, ob das Führen und Begleiten im Sinne des griechischen Wortes „paidagogo´s“, unmittelbar mit der Persönlichkeit eines Menschen verbunden ist. Erleben und lesen konnten wir, dass jede Mutter und jeder Vater eine ganz „private“ Theorie für die Lebensbegleitung der Kinder hat, die jeder Erwachsene auch bei seinen Eltern kennengelernt hat. Deshalb werden Erwachsene im besten Fall ihre „private“ pädagogische Überzeugung, mit neuen Bildungsinhalten abgleichen, modifizieren, durchsetzen, erhalten oder austauschen wollen und müssen.

Wir haben uns eine Resilienzentwicklung selbst ermöglicht, achten und schätzen jeden Impuls, der in unserer Bildungskonzeption verankert ist. Überzeugt und konsequent leben wir diese weiter und wechseln deshalb nicht von einem Krankheits- und Gesundheitsmodell zum anderen. Unser Pilotprojekt in Würzburg verschaffte uns die Gewissheit, dass Erwachsene ganz allein merken und spüren, welche Anregung, welcher Gedanke, welche Lebensgeschichte, welche Technik, welches Forschungsergebnis und welches Ereignis sie zu einer ändernden Lebensführung anregt. Wir begegnen Menschen mit Beachtung und Wertschätzung und würdigen die jeweilige Lebensgeschichte als Entwicklungspotenzial. Erfolgsfokussiert, konzeptflexibel und lösungsorientiert begleiten wir ein erwünschtes persönliches und berufliches Wachstum, plädieren für Respekt vor dem Recht und halten uns selbst daran: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Der Verzicht der Anwendung von herkömmlicher Erziehung bedeutet nicht, die Kinder in Zügellosigkeit, Wertverluste, Grenzüberschreitungen, Gefährdungen und andere laufen zu lassen. Wer als Erwachsener noch nicht bemerkt hat, wie kontraproduktiv Erziehung von Erwachsenen an Erwachsenen ist, braucht sich über den Boykott seiner besten Ideen nicht zu wundern. Wenn manche Erwachsene noch immer diskriminieren und separieren, indem sie von Behinderung und Behinderten sprechen, war es ihnen bislang nicht möglich, ihre eigene als Entwicklungsaufgabe wahrzunehmen. Die seelischen und emotionalen Beeinträchtigungen sind nicht so leicht erkennbar. Wer noch immer glaubt, die alten Prinzipien von Ordnung, Respekt, Disziplin und Gehorsam anwenden zu müssen, hat die Möglichkeit der freien Wahl noch nicht entdeckt.

Wir wünschen Ihnen vorab die Umsetzung der gerade gewonnen Erkenntnisse mit Spannkraft und Elastizität. Sie verantworten die Entwicklungsergebnisse in den sozialen Systemen Ihrer Lebensumgebung. Wir tragen die Verantwortung für die Ermöglichung von bestmöglicher Bildung zur Resilienzentwicklung.

Danke für Ihr Interesse. Wir sehen uns in Würzburg. Bis dann.

Bärbel Henneken
Leitung MFBK-Resilienzkolleg,
Konzeptentwicklung und
Resilienzpädagogik, Dozentin

Gabriele Petz
Ausbildungsleitung
MFBK-Resilienzkolleg
Resilienzpädagogik, Dozentin

Klemens August Borchers
Bildungsmanagement,
Konzeptentwicklung,
Evaluation, Dozent

Dorothea Spier
Geschäftsführerin
MFBK-Resilienzkolleg
Organisationsmanagement

Jetzt möchten Sie bestimmt zur Kontaktmöglichkeit umblättern.

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  • MFBK – Resilienzkolleg GmbH

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    97072 Würzburg

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